[S-fotografie] I: Digital Collections (Zuerich/Lausanne, 4-14 Sept 16)

Silvia Paoli Silvia.Paoli a comune.milano.it
Sab 19 Mar 2016 16:41:13 CET


Ricevo e inoltro

Dr.Silvia Paoli
Conservatore Civico Archivio Fotografico
Civiche Raccolte Grafiche e Fotografiche
Musei del Castello Sforzesco
20121 Milano
Tel. +39.02.88463740
Fax.+39.02.88463811
cell. +39.335.1428238
SKYPE ID: silvia.paoli2

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Da: H-NET List on Art History/Die E-Mail-Liste fuer Kunstgeschichte im H-Net <H-ARTHIST a H-NET.MSU.EDU> per conto di H-ArtHist (Stefanie Stallschus) <stallschus a ARTHIST.NET>
Inviato: venerdì 18 marzo 2016 06.52
A: H-ARTHIST a H-NET.MSU.EDU
Oggetto: CFP: Digital Collections (Zuerich/Lausanne, 4-14 Sept 16)

From: Thomas Hänsli <thomas.haensli a gta.arch.ethz.ch>
Date: Mar 18, 2016
Subject: CFP: Digital Collections (Zuerich/Lausanne, 4-14 Sept 16)

Zürich/Lausanne, September 4 - 14, 2016
Deadline: Apr 10, 2016

Summer Institute Zürich/Lausanne 2016
Digital Collections. Neue Methoden und Instrumente digitaler
Kunstgeschichte

4.–14. September 2016

Veranstalter:
ETH Zürich (Institut gta)
Universität Zürich (Kunsthistorisches Institut)
Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA),
Zürich/Lausanne
EPFL Lausanne (DHLAB)

Bewerbungsschluss:
10. April 2016

Gefördert im Rahmen der Digital Art History Initiative der Getty
Foundation, Los Angeles.

[English version below]

Das Sammeln, Bewahren und Ausstellen von visuellen Artefakten gehört zu
den grundlegenden Praktiken der Kunstgeschichte seit ihren Anfängen.
Während Museen und Sammlungen die primären Objekte der Kunstgeschichte
beherbergen, stellen Archive und öffentliche Institutionen die Quellen
zur Verfügung, die eine vertiefte Untersuchung der künstlerischen,
ökonomischen, politischen und sozialen Bedingungen einzelner Kunstwerke
und ganzer Sammlungen überhaupt erst ermöglichen. Jahrhundertelang
haben gedruckte Kataloge und handschriftlich verfasste Inventare den
autoritativen und meist einzigen Zugang zu Sammlungen und Archiven
eröffnet und so deren Bestände repräsentiert. Gleichzeitig traten in
Katalogen und Publikationen fotografische Reproduktionen an die Stelle
visueller Artefakte und ermöglichten nicht selten dadurch erst
vergleichende Untersuchungen räumlich getrennter Kunstwerke oder neue
methodische Zugriffe.

Das digitale Zeitalter hat die Art und Weise, wie wir auf Informationen
zu Kunstwerken, historischen Quellen, aber auch auf ganze Sammlungen,
Archive und Museen zugreifen, nachhaltig verändert. Spezialisiertes
Wissen in Katalogen und wissenschaftlichen Publikationen konkurriert im
digitalen Raum mit allgemein verfügbaren Informationen
unterschiedlichster Herkunft und Qualität; ein Umstand, der nicht
zuletzt die Autorität von Museen, Archiven und akademischen
Institutionen grundlegend hinterfragt. Und während die laufende De- und
Rekontextualisierung digitalisierter Information im Internet selbst
etablierte Praktiken und Methoden des Fachs vor erhebliche
Herausforderungen stellt, droht die allgegenwärtige Verfügbarkeit
digitaler Bilder den Begriff des Sammelns, die Rolle der Museen und
Archive und selbst den kunsthistorischen Werkbegriff massgeblich zu
verändern. Denn trotz der sich schnell verändernden technischen
Möglichkeiten hat die Kunstgeschichte als Disziplin es bisher verpasst,
neue methodische Grundlagen im Sinne einer nachhaltigen digitalen
Quellenkritik bereitzustellen.

Fragestellungen:
Das Summer Institute „Digital Collections. Neue Methoden und
Instrumente digitaler Kunstgeschichte“ hat sich zum Ziel gesetzt, den
potentiellen Nutzen digitaler Technologien für die kunsthistorische
Forschung auf theoretischer und methodischer Ebene zu erörtern und mit
praktischen Erfahrungen zu verbinden. Die Veranstaltung widmet sich den
aktuellen Debatten und Konzepten der digitalen Kunstgeschichte und der
digitalen Geisteswissenschaften im Allgemeinen und ermöglicht den
Teilnehmenden gleichzeitig, sich mit den neuesten Instrumenten und
Methoden digitaler Kunstgeschichte vertraut zu machen. Zu den
Schwerpunkten gehören Aspekte des Zugangs, des Aufbaus und der Analyse
digitaler Sammlungen, der Entwicklung digitaler Werkzeuge für die
kunsthistorische Forschung, des ‚Data Minings‘ und der digitalen
Forschung in und an historischen Archiven, der ‚Spatial History‘, des
‚Visual Pattern Discovery’, des digitalen wissenschaftlichen
Publizierens sowie der Visualisierung von Forschungsgeschichte.

Teilnahmevoraussetzung:
Die Ausschreibung richtet sich an forschende und lehrende
WissenschaftlerInnen an Hochschulen und einschlägigen
Forschungseinrichtungen im deutschsprachigen Raum, die eigene Forschung
im Bereich Kunstgeschichte und verwandten Disziplinen vorantreiben und
ein spezifisches Interesse an digitaler Kunstgeschichte haben.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Promotion oder ein
vergleichbarer Abschluss; in Einzelfällen können KandidatenInnen mit
Masterabschluss zugelassen werden. Die Auswahl der Teilnehmenden
richtet sich nach deren Fähigkeit, grundlegende Forschungs- und
Methodenfragen im Zusammenhang mit digitaler Kunstgeschichte und
digitalen Geisteswissenschaften zu formulieren sowie deren Potential,
das angeeignete Wissen innerhalb ihrer Institutionen und der
Wissenschaftsgemeinde weiterzuvermitteln. Gute Sprachkenntnisse in
Deutsch und Englisch werden vorausgesetzt. Berufserfahrung in Museen,
Archiven oder Sammlungen ist von Vorteil, aber nicht Bedingung.

Veranstaltungsort:
Die Veranstaltung wird an der ETH Zürich (Institut gta), der
Universität Zürich (Kunsthistorisches Institut), am Schweizerischen
Institut für Kunstwissenschaft (SIK-ISEA), Zürich/Lausanne, sowie an
der EPFL Lausanne (DHLAB) durchgeführt. An- und Abreise nach/von Zürich.

Kosten:
Die Veranstaltung findet dank grosszügiger Unterstützung der Getty
Foundation, Los Angeles, statt. Die Kosten für An- und Abreise,
Transfer und Unterkunft der Teilnehmenden werden durch die Veranstalter
getragen. Verpflegung wird (wo möglich) zur Verfügung gestellt. Es
werden keine weiteren Teilnahmegebühren erhoben.

Bewerbungen:
Bewerbungen sind elektronisch einzureichen und sollen ein
Motivationsschreiben (1–2 Seiten) und ein Curriculum Vitae (max. 2
Seiten) umfassen. Zusätzlich kann ein Exposé der laufenden Projekte im
Bereich digitaler Kunstgeschichte und ein Empfehlungsschreiben (max. 2
Seiten) beigefügt werden. Bewerbungsschluss ist Sonntag, 10. April 2016
(http://digital-collections.online/bewerbungen/).

Board:
Dr. Sarah Burkhalter, Leiterin ‚Antenne romande’, SIK-ISEA Lausanne
Dr. Roger Fayet, Direktor, SIK-ISEA Zürich
Thomas Hänsli, Leiter Digitale Kunstgeschichte, Institut gta, ETH
Zürich
Prof. Dr. Frédéric Kaplan, Direktor DHLAB, EPFL Lausanne
Dr. Isabella di Lenardo, Wiss. Mitarbeiterin, DHLAB, EPFL Lausanne
Dr. Matthias Oberli, Leiter Kunstdokumentation, SIK-ISEA Zürich
Prof. Dr. Tristan Weddigen, Vorsteher Kunsthistorisches Institut und
Ordinarius Kunstgeschichte der Neuzeit, Universität Zürich

Kontakt:
Thomas Hänsli, Programmverantwortlicher
Leo Zorc, Koordinator
info a digital-collections.online

Weiterführende Information und vorläufiges Programm:
http://digital-collections.online/

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Summer Institute Zurich/Lausanne 2016
Digital Collections. New Methods and Technologies for Art History

September 4–14, 2016

Hosting Institutions:
ETH Zurich (Institute gta)
University of Zurich (Institute of Art History)
Swiss Institute for Art Research (SIK-ISEA), Zurich
EPFL Lausanne (DHLAB)

Applications due:
April 10, 2016

Funded by the Getty Foundation as part of its Digital Art History
initiative.

Collecting, storing, and displaying aesthetic objects have been
fundamental practices in art history since its very beginnings. While
museums and collections hold the primary artifacts of art history,
archives and public institutions safeguard the relevant sources
allowing art historians to understand the intellectual, historical,
political, and sociological context of both individual works of art and
entire collections. For centuries, printed catalogues and handwritten
inventories provided authoritative and mostly unique access to entire
collections of art works, literally representing their holdings.
Likewise, photographic reproductions became substitutes for aesthetic
objects in print, in catalogues, and other media. They allowed art
historians to establish relations between somehow connected, but
distant works of art.

The digital age has dramatically changed the way we obtain information
regarding individual works of art and historical sources as well as
entire collections, archives and museums. Specialized information in
printed catalogues and research publications is competing with more
general information from various sources, thus challenging the
authority of museums, archives, and academic institutions alike. Under
the impact of new technologies, the continuous de- and
re-contextualization of digital information might not only change the
practices of art historical perception and thinking. The ubiquitous
availability of digital images might also challenge the notion of
collecting, of the museum and the archive, and not least of objecthood
itself. Despite the impact of the digital age and its rapidly changing
technologies, art history has not yet changed its fundamental practices
and methods when it comes to research regarding collection-based data.
Nor has art history as a discipline established new methods for a
critical assessment of digital sources.

Learning outcomes:
The Summer Institute on Digital Art History, Zurich 2016, aims at
combining reflections on the methodologies and theories of digital art
history with a practical hands-on experience. Participants will learn
about recent debates and key concepts in digital art history and the
digital humanities at large and will gain hands-on experience with
research tools and techniques for art historical research. This
includes Accessing, Organising and Analysing Digital Collections,
Building Digital Collections and Digital Research Tools, Annotation and
Re-Use of Collection Data, Data Mining and Researching Historic
Archives, Spatial History, Visual Pattern Discovery, Digital Publishing
and Scholarly Communication, and Visualising Research History.

Intended Audience:
The summer institute is aimed at academic researchers and faculty
members, independent scholars, and other professionals in the
German-speaking area, holding an advanced degree (PhD) in art history
or a related field with a specific research interest in digital art
history. Depending on their curriculum and experience, a limited number
of applicants with a graduate degree might be accepted. Participants
will be selected on the basis of their ability to formulate
comprehensive research questions in the field of art history and the
digital humanities and their ability to disperse the acquired knowledge
to colleagues at their home institutions and beyond, subsequent to the
institute. Knowledge of German and English languages is mandatory.
Professional curatorial experience (in museums, archives, etc.) is
beneficial, but not mandatory. If you have questions about eligibility,
please contact us by mail.

Location:
The institute will be held at ETH Zurich (Institute gta)
University of Zurich (Institute of Art History), Swiss Institute for
Art Research (SIK-ISEA), Zurich/Lausanne, and EPFL Lausanne (DHLAB).
Place of arrival and departure is Zurich.

Costs:
The institute is generously funded by the Getty Foundation as part of
its Digital Art History initiative. Participants’ expenses for travel
and accommodation during the summer institute will be fully covered. A
moderate per diem will be granted. No additional fees will be requested.

Applications:
Applications must contain a letter of motivation (max. 1–2 pages) and a
curriculum vitae (max. 2 pages). A brief description of the applicants
ongoing projects in the field of digital art history and/or a letter of
reference can be added (max. 2 pages). Applications are due April 10,
2016 and will be accepted online at
http://digital-collections.online/en/applications/.

Board:
Dr. Sarah Burkhalter, Head ‘Antenne romande’, SIK-ISEA Lausanne
Dr. Roger Fayet, Director, SIK-ISEA Zurich
Thomas Hänsli, Head Digital Art History, Institute gta, ETH Zurich
Prof. Dr. Frédéric Kaplan, Director DHLAB, EPFL Lausanne
Dr. Isabella di Lenardo, Researcher DHLAB, EPFL Lausanne
Dr. Matthias Oberli, Head ‘Kunstdokumentation’, SIK-ISEA Zurich
Prof. Dr. Tristan Weddigen, Director Institute of Art History and Chair
for the History of Early Modern Art, University of Zurich

Contact:
Thomas Hänsli, Director of Studies
Leo Zorc, Coordinator and Assistant to the Board
info a digital-collections.online

Further information and tentative program:
http://digital-collections.online/en/

Reference / Quellennachweis:
CFP: Digital Collections (Zürich/Lausanne, 4-14 Sept 16). In:
H-ArtHist, Mar 18, 2016. <http://arthist.net/archive/12505>.

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